§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen „HELDEN“ (international „HEROES“). Er soll in das Vereinsregister
eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.
1.3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1.4 Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

§ 2 Zweck des Vereins (§52, Abgabenverordnung)

Der Verein „Helden“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke
im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit. Des Weiteren soll das
bürgerliche Engagement zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke gefördert werden.
Außerdem fördert „Helden“ die Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, sowie für
Flüchtlinge und Vertriebene.
Der Verein „Helden“ verfolgt ausschließlich mildtätige Zwecke, indem er hilfsbedürftige Personen
unterstützt.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:

  • Die Suche nach Investitionsgeldern zur Umsetzung von Bildungsprojekten in Entwicklungsländern,
    indem gezielte Unternehmen und Privatpersonen angesprochen werden sollen. Hierbei ist die
    Durchführung von projektbezogenen Investitionen wie z.B. der Bau eines Schulgebäudes im
    ostafrikanischen Kenia geplant.
  • Für Flüchtlinge und Kindern von Eltern mit geringen finanziellen Mitteln in Deutschland sollen
    interkulturelle Ferienfreizeiten durchgeführt werden.
  • Mit Aktionen und Projekten in Deutschland, wie z.B. HAPPY BOX, bei welcher die Bevölkerung
    Flüchtlingen ein „Willkommenszeichen“ schenkt, sollen Gesellschaft und Flüchtlingen in Deutschland
    zusammen gebracht und der interkulturelle Austausch gefördert werden.

§ 3 Gemeinnützigkeit/Mildtätigkeit

3.1 Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
3.2 Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ehrenamtlich tätige Personen haben nur
Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
3.4 Die Mitglieder des Vorstands können für ihre Arbeits- oder Zeitaufwendungen pauschale
Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütung darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der
Angemessenheit ist die gemeinnützige, bzw. mildtätige Zielsetzung des Vereins.

 

§ 4 Mitgliedschaft

Erwerb
Mitglied kann jeder werden, der gewillt ist, die Ziele des Vereins zu fördern. Über den schriftlichen
Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Beendigung
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Tod des Mitglieds, Ausschluss oder bei
juristischen Personen durch deren Auflösung. Der freiwillige Austritt erfolgt durch
schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch den einfachen
Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der
Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen.

Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft
Die Mitglieder sind berechtigt, bei der Unterstützung des Vereins aktiv mitzuwirken und an
gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben darüber das Recht, gegenüber dem
Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
Darüber hinaus sind die Mitglieder verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – gerade in der
Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützten und zu vertreten.

Kosten
Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Vorstand kann in Einzelfällen
Beiträge ganz oder teilweise erlassen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Mit einer
2/3 Mehrheit können die Mitgliedsbeiträge für ein Jahr ausgesetzt werden.

§ 5 Organe des Vereins

5.1 Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Kassenprüfer.
5.2 Die Organe des Vereins haften persönlich nur dann, sofern sie auf Vorsatz oder grob fahrlässig
handeln

 

§ 6 Mitgliederversammlung

6.1 Die Gesamtheit der Mitglieder bilden die Mitgliederversammlung.
6.2 Die Hauptsächlichen Aufgaben der Mitgliederversammlung sind die Wahl und die Entlastung des
Vorstandes, die Änderung der Satzung, die Entgegennahme des Jahresberichtes, die Festsetzung der
Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages, die mögliche Vergütung des Vorstands, die Ernennung von
Ehrenmitgliedern, sowie die mögliche Auflösung des Vereins.
6.3 Mindestens einmal jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dies geschieht
in schriftlicher Form postalisch oder elektronisch unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch
den Vorstand. Teil der Einberufung (Einladung) muss die durch den Vorstand festgelegte
Tagesordnung sein.
6.4 Ergänzungen zur Tagesordnung können bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in
schriftlicher Form postalisch oder elektronisch beim Vorstand beantragt werden. Über die Anträge
auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt
die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins
sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn
die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.
6.5 Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden – oder von einem Vorstandsmitglied – geleitet.
Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Mitgliederversammlung einen Leiter.
6.6 Über alle Beschlüsse der Versammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Dies ist vom Schriftführer und
vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
6.7 Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich
durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten
Mitglieder dies beantragt.
6.8 Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder des Vereins. Ist ein Mitglied verhindert, so hat es
die Möglichkeit seine Stimme zu delegieren. Die bevollmächtigte Person muss ebenfalls Mitglied des
Vereines und bei der Mitgliederversammlung anwesend sein. Eine Bevollmächtigung muss schriftlich
erteilt werden und vor Versammlungsbeginn der Versammlungsleitung vorgelegt werden. Der
Bevollmächtigte kann mit jeder Stimme eine subjektive Wahl treffen und muss nicht alle Stimmen auf eine Option setzen. Eine bevollmächtigte Person kann maximal zwei delegierte
Stimmen verwalten.
6.9 Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der
abgebebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur
Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel
der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel
erforderlich.
6.10 Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der
erschienenen beschlussfähig.
6.11 Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es
das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe
des Zwecks und der Gründe beantragt. Die Einberufung einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung unterliegt einer Frist von mindestens einer Woche.

 

§ 7 Vorstand (nach § 26 BGB)

7.1 Der Vorstand besteht aus mindestens drei Personen. Diese sind der Vorsitzende und sein Vertreter
sowie der Kassenwart.
7.2 Die hauptsächlichen Aufgaben des Vorstandes sind die Einberufung und Vorbereitung der
Mitgliederversammlung (einschließlich der Aufstellung der Tagesordnung), die Ausführung von
Beschlüssen der Mitgliederversammlung, die Verwaltung des Vereinsvermögens, die Anfertigung des
Jahresberichtes und die Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen).
7.3 Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
7.4 Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren
einzeln gewählt. Mitglieder des Vorstandes müssen Mitglieder des Vereins sein. Ein
Vorstandsmitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vor dem Ende seiner Amtszeit aus, so wählt der restliche – noch
bestehende – Vorstand ein Ersatzmitglied aus den Mitgliedern aus.
7.5 Der Vorstand kann nach Bedarf zusammentreten. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei
Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
7.6 Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
7.7 Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle
Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
7.8 Der Vorstand wird ermächtigt, die Satzung zu ändern, wenn bei der Anmeldung zum Vereinsregister
das Registergericht die eingereichte Satzung beanstandet und eine Änderung notwendig ist, damit
der Verein eingetragen werden kann.

 

§ 8 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

8.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen
werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und
der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften
gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder
seine Rechtsfähigkeit verliert.
8.2 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des
Vereins an den „Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V.“, die dieses unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Die vorstehende Satzung wurde in der 2.Mitgliederversammlung vom 14.12.2016 mit der
Veränderung in §6 verabschiedet.